Zunächst die gute Nachricht: So anstrengend ist es nicht. Der Kienberg in Berlin-Marzahn. Er liegt mitten drin zwischen den so vorverurteilen Plattenbauten und dem Erholungspark Marzahn (Gärten der Welt). Mit seinen 102 Metern Höhe ist es eher eine kleine Erhebung als ein großer Berg. Der Gipfel hält einen schönen Blick über den Bezirk bereit. Man kann in alle Richtungen schauen (Alt-Marzahn, Ahrensfelde, Hellersdorf, Kaulsdorf und Biesdorf Nord).

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Kienberg aus Richtung Cecilienstraße

Es lohnt sich wirklich. Entweder kann man auf gut begehbaren Wegen per Serpentine den Weg nach oben (und dann natürlich wieder hinunter) antreten. Es geht aber auch mit etwas mehr Schwierigkeitsgrad, wenn man den direkten Weg nach oben nimmt. Quasi gerade aus nach oben per Abkürzung durchs Gelände. Für Wanderfreunde ideal.

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Blick vom Kienberg in Richtung Hellersdorf

Ich wohne schon seit fast 30 Jahre in Marzahn, aber auf dem Kienberg war ich schon ewig nicht. Die Idee kam einer Freundin, als sie zu Besuch war und wir das schöne spätsommerliche Wetter genießen wollten. In der Bude kann man im Winter noch genug hocken. ;o)

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Blick vom Kienberg in Richtung Alt-Marzahn

Egal ob zu Fuß, mit den Skates oder dem Fahrrad – der Weg nach Marzahn auf den Kienberg lohnt sich auf jeden Fall.

Tipp: Bei einem Besuch des Kienbergs kann man auch den Wuhlewanderweg nutzen: Hier geht es zum Beitrag.